Mal ehrlich: Wie oft greifen wir zu den Karten, wenn eigentlich alles super läuft? Meistens hocken wir doch davor, wenn das Leben gerade mal wieder Achterbahn fährt und wir eine Portion Klarheit brauchen. Genau hier setzt Chris-Anne mit ihrem Begleitbuch zum Licht und Schatten Tarot (The Light Seer’s Tarot) an.
Ich habe mir das Buch mal so richtig vorgeknöpft und sage dir: Es ist viel mehr als nur eine „Gebrauchsanweisung“ für Kartenlegerinnen.
Das ist kein 08/15-Tarot-Gequatsche
Was ich an Chris-Annes Schreibstil liebe? Er ist modern, frisch und null verstaubt. Sie redet nicht um den heißen Brei herum. Während viele Tarot-Bücher dich mit kryptischen Deutungen allein lassen, holt sie dich direkt in deiner Lebensrealität ab.
Das Konzept von Licht und Schatten ist für uns Stehauffrauen ja sowieso ein Riesenthema. Wir wissen, dass wir nicht nur aus Glitzer und Sonnenschein bestehen. Wir haben unsere Abgründe, unsere Ängste und die „Schattenseiten“, die wir oft lieber wegschieben würden.
Was dich im Buch erwartet:
- Klare Ansagen: Jede Karte wird sowohl in ihrer Licht- als auch in ihrer Schattenseite beleuchtet. Das hilft extrem, wenn du mal eine „negative“ Karte ziehst – es nimmt den Schrecken und zeigt dir das Wachstumspotenzial.
- Affirmationen, die sitzen: Zu jeder Karte gibt es kleine Sätze, die du direkt mit in deinen Tag nehmen kannst.
- Inspirierende Legesysteme: Chris-Anne zeigt dir, wie du die Karten legst, um wirklich an deine inneren Themen ranzukommen.
Wenn du das Deck schon hast, ist das Buch ein Muss. Aber auch wenn du einfach nur tiefer in die Psychologie der Karten eintauchen willst, ohne dass es sich nach staubigem Schulbuch anfühlt, wirst du es lieben.
Es ist, als würde dir eine weise Freundin den Spiegel vorhalten – sanft, aber bestimmt. Es geht darum, deine Schatten nicht zu bekämpfen, sondern sie zu integrieren, damit du wieder voll in deine Kraft kommst.

