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Wie ein Kaiser in Heidelberg

Wenn ich schon in der Toskana Deutschlands verweile, dann bitte auch mit Kultur. Und wo fährt man dahin? Nach Heidelberg!

Eine kleine Runde

Mein Startpunkt ist das Parkhaus P13 am Karlsplatz, es ist mitten im Zentrum und mit 6,50 € für 4 Stunden relativ günstig. Kleiner Pluspunkt: Hier gibt es saubere WC´s. Von da aus sind es ein paar Schritte bis zur Station „Molkenkur“ der Heidelberger Bergbahn. Diese Fahrt empfehle ich sehr, allerdings mit Rückfahrt für alle Ungeübten 😉

Der Kaiserstuhl bietet eine Rundumsicht auf Heidelberg und das Umland, bei gutem Wetter sehr weit. Es ist ein schönes Fleckchen Erde, ähnlich wie der Ausblick den ich kürzlich im Harz geniessen konnte. Das Panoramaticket kostet 9,00 € und ermöglicht die Hochfahrt über Schloss bis hin zum Königsstuhl,mit drin ist auch der Eintritt in den Schlosshof und das Apothekermuseum. Hin- und Rückfahrt liegen bei 12,00 €.

Die Fahrt mit der Holzbahn ist zwar sehr ruckelig, aber schön. Sie ist noch erhalten aus Kaiserszeiten und verrichtet ihren Dienst zuverlässig. Auf der Fahrt gibt es mit dem richtigen Sitzplatz schon einiges zu sehen, ich empfehle einen Fensterplatz zu nehmen.

Der Kaiserstuhl selbst ist ein Platz mit Sitzbänken und kleinem Restaurant. Für das leibliche Wohl ist also gesorgt und zum Staunen bleibt genug Raum. Gleich unterhalb der Aussichtsplattform ist übrigens eine Strecke für Mountainbiker.

Vom Kaiserstuhl aus ist ca. 100m entfernt eine Falknerei mit der Option bei Fütterungen zuzuschauen. Diese kostet allerdings extra Eintritt und ich wollte nicht auf die nächste Fütterung warten.

Da ich schlauerweise nur die Hinfahrt gebucht hatte, mussten meine Beine mich runtertragen. Wie immer gilt: der Weg ist das Ziel.

 

Der Wanderweg ist steil und wird nicht umsonst „Die Himmelsleiter“ genannt. Aber dafür ist es Natur pur mit einigen Überraschungen am Wegesrand. Unterwegs traf ich vereinzelt andere Wanderer, insofern ist es ruhig und angenehm zu laufen. Die Steigung hat meinen Oberschenkeln auch eine Woche danach noch zugesetzt, also überlegt euch gut ob ihr den Weg wirklich laufen wollt.

 

Irgendwann kommt das Schloss, nach gefühlt 10.000 Stufen. Erschöpft kam ich dort an und konnte zum durchschnaufen den Ausblick geniessen. Aus Muskelkatergründen habe ich auf das Apothekermuseum verzichtet, das hole ich aber nach.

Zum Schluss noch eine kleine Erfrischung auf dem Marktplatz. Und ab geht es nach Hause. Ein kleiner, aber feiner Einblick in eine schöne Stadt.  Heidelberg lohnt sich, vor allem auch die Altstadt, ich war an einem Sonntag da, kann also zum Shoppen nicht viel sagen. Folgt aber noch 🙂

 

 

 

 

 

 

Über den Autor

Die Stehauffrau bloggt über das Leben nach toxischen Beziehungen, die schönen Dinge des Lebens und den Weg dorthin. Stehauffrau steht für eine Frau die den Weg vom Opfer zur selbstbestimmten Frau gegangen ist.

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