Gute Vorsätze? Habe ich nicht!

Nun ist es da: 2020. Ein brandneues Jahr, frisch und noch rein. Wie jedes Jahr habe ich am Abschluss des Jahres kurz zurückgeblickt und sinniert wie 2019 eigentlich war und es damit abgeschlossen. 2020 hingegen ist neu und im Prinzip wie ein Blatt weißes Papier. Und genauso werde ich es auch angehen.

Gute Vorsätze sind nur zum brechen gut

Gute Vorsätze werden schnell gefasst und genauso schnell wieder vergessen. Eigentlich sind es doch immer dieselben Dinge: Mehr Sport, weniger Süßes, mehr hiervon, weniger davon. Eines eint sie alle: Sie setzen unter Druck und das machst du ganz allein. Darauf hatte ich nun keine Lust. Ich kann mit Druck umgehen, aber ich muss mir keinen machen. Warum denn auch? Warum sollte ich mich denn quälen? Wenn ich etwas wirklich möchte, dann mache ich das auch. Und so entstand in meinem Kopf die Idee diese Sache mit den Guten Vorsätzen einfach mal anders anzugehen.

Eine Checkliste ohne Druck

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Ein Beitrag geteilt von Jessica // Stehauffrau (@stehauffraublog) am

Meine Checkliste ist voll mit Dingen die ich gerne machen möchte oder bereits mache und gern mehr machen würde. Keines dieser Dinge muss von mir erzwungen werden. Das ist schon ein großer Pluspunkt. Auch 2020 möchte ich an mir arbeiten und mein Leben gestalten. Bunt und fröhlich aber auch ruhig und besonnen. So wie es eben gerade passt.

Selfcare liegt mir am Herzen, nicht weil ich egoistisch wäre, sondern weil es mir gut tut. Qualitative Me-Time (warum Me-Time wichtig ist habe ich hier beschrieben). Und davon hätte ich gern mehr. Deshalb ist Selfcare ein Sammelpunkt. Für Schaumbäder, für Beautystunden, für Yoga oder einfach nur auf dem Sofa liegen, für Spaziergänge am Strand, für traurige Filme oder spannende Serien.

Lesen – eine meiner Leidenschaften und in den letzten Monaten echt zu kurz gekommen. Für gewöhnlich verschlinge ich ein Buch in der Woche. Das fehlt mir und ich möchte es wiederhaben. Also habe ich meinen Stapel ungelesener Bücher in meinem Blickfeld platziert und werde wieder mehr lesen. Dazu gehören nicht nur Bücher sondern auch Monatszeitschriften wie die Flow, Ma Vie oder Happiness.

To-Do Liste abarbeiten klingt jetzt nach Druck, ist aber keiner. Genaugenommen ist es auch keine Liste, es ist ein Buch. Ich habe irgendwann angefangen alle Dinge, die ich gerne mal machen würde ungeordnet in ein Buch zu schreiben. Da stehen ganz kleine Dinge wie z.B. ein Besuch im Harz (ist schon erledigt, sie hier) oder endlich mal Avocado probieren oder Meditieren ausprobieren. Einfach alles, was ich gerne mal machen möchte. Der Sinn dieses Buches ist simpel: Perspektive. Und eigentlich noch mehr, aber das gibt es in einem extra Blogpost zu lesen.

Mehr aus mir rausholen ist auch ein Sammelpunkt. Für endlich mal alle Teile aus meinem Kleiderschrank auch wirklich anziehen, für endlich mal die ganze Kosmetik auch benutzen die ich habe und meine unbändigen Haare in Form kriegen. Einfach rausputzen und gucken wie sich das anfühlt. Ich bin gespannt wo das hinführt.

Schöne Momente schaffen, schon wieder so ein Sammelpunkt und wahrscheinlich der wichtigste. Es gibt doch nichts schöneres als einen Moment der schön ist und im Gedächtnis bleibt. Und genau davon will ich noch viel, viel mehr schaffen. Zeit mit lieben Menschen, beeindruckende Landschaften, mutige Aktionen, einfach nur schönes betrachten oder hören und so weiter. Deshalb werde ich eine Box anlegen und dort wöchentlich meine schönen Momente sammeln. Auch dazu gibt es einen Extra Blogpost: Schöne Momente Box 2020

366 Weiße Seiten

2020 ist ein Schaltjahr und bringt einen Tag mehr mit. Das heisst es sind 366 Tage wie weiße Seiten die gefüllt werden wollen mit Leben, Freude, Buntem Konfetti und Glitzer. Es ist aber auch Platz für die schweren Momente, denn Selbstheilung bringt die mit sich. Sie zuzulassen und dann durchzuatmen und weiterzumachen ist letztlich die Kunst der Genesung. Also packt es an!

Habt ihr gute Vorsätze für 2020? Oder gar eine Checkliste?